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IN DER
UNTERWELT
Die Premiere ist für alle Beteiligten sicherlich die wichtigste Aufführung. Die schönste Aufführung ist jedoch fast immer die letzte Aufführung, auch für das Publikum. Keine Honaratioren im Publikum, kein schwingen von Reden, die eh keinen interessieren und letzten Endes nur zusätzlich nerven. War bei der Premiere nervenzerreissende Spannung vorherrschend, so ist es nun die Freude am Erreichten. Erleichterung macht sich breit und führt zu besten Leistungen aller Darsteller. Das war auch diesmal so und auch für mich deutlich spürbar, obwohl ich erst zum Endapplaus in den Saal gekommen war. Stehender Applaus, zwar nicht der ganze Saal, aber es hielt das Publikum bei der Zugabe nicht mehr auf den Plätzen!
Aber das Schönste kommt erst noch, und zwar dann, wenn die Zuschauer den Saal bereits verlassen haben. Es gibt zwar noch eine Abschlussfeier, jedoch nach der letzten Aufführung gibt es eigentlich immer etwas besonderes. Hier gab es kleine Geschenke an die, die nicht auf der Bühne standen.

Mich persönlich hat es sehr gefreut, dass der 'offizielle' (Amateur?) Fotograf des Projekts auch dabei bedacht wurde. Das war sicherlich ein wohlverdientes und überraschendes Dankeschön der Leute vom Set an Sie, Herr Kollege! An dieser Stelle gratuliere nun ich Ihnen zu Ihrer Arbeit, und zwar mit den Bildern links! Das war die Gelegenheit und der richtige Anlass, den zu fotografieren, der sonst andere fotografiert.
Geschenke, launige und vor allem kurze Reden in gelöster Atmosphäre. Ich befürchte fast, dass auch dafür geprobt wurde, aber wer hat eigentlich Regie geführt?
Egal, diese kleine Feier wäre sicherlich noch länger geworden, wenn nicht der Montag und damit der Beginn der Arbeitswoche gedroht hätte.
Videolink
Bei der Zugabe hatte ich mich kurz nach vorne geschlichen und neben einigen Bildern auch mal die Videofunktion meiner Digicam ausprobiert. Herausgekommen ist ein 30 Sekunden Video, das ich hier verlinken werde. (vorausgesetzt, ich bekomme es irgenwie hin, das verflixte Minolta MOV Format in was gebräuchlicheres zu konvertieren...)
Das Schlimmste jedoch, das kam noch. Die Halle musste nämlich wieder in den Originalzustand gebracht werden. Das betraf alle, und alle mussten auch mit anfassen, die Stühle und Tische zusammenzustellen. Danach wurden diese auf Wagen geladen und diese in die 'Garage' unter der Bühne geschoben.
ÄCHZ!!! KEUCH!!!